Bei Spiegel Online gibt es hier einen lesenswerten Artikel von Gisela Friedrichsen zum Fall Peggy Knobloch.
Offensichtlich war jeder, einschließlich des Verteidigers, von Anfang an von der Schuld von Uliv K. überzeugt. Mit einem Verteidiger, der seine Aufgabe ernst genommen hätte, hätte es nicht so zu einer Verurteilung kommen müsse. Durch das Versagen aller Beteiligter wurde – wahrscheinlich – ein Unschuldiger verurteilt und der wirkliche Täter ist noch frei.

Inwiefern hat denn hier die Polizei versagt? Wenn die Aussagen stimmen, dann hat die Polizei ja mehrmals versucht den Anwalt zu erreichen. Es soll ja der Anwalt gewesen sein, der laut geworden ist, seinen Mandanten unter Druck gesetzt haben soll und ihn gesagt haben soll, dass er alles sagen soll.