Kosten

 

Für die meisten Mandanten ist natürlich die Frage nach den Kosten des Anwaltes sehr wichtig. Allerdings lässt sich diese Frage nicht ganz so einfach beantworten.

Ohne genauere Kenntnis worum es geht, lassen sich die Kosten einer Beauftragung nicht seriös einschätzen. Deshalb ist die erste Kontaktaufnahme bei uns grundsätzlich kostenlos. Sie werden von uns ausdrücklich darauf hingewiesen, sobald Kosten entstehen und wie hoch diese voraussichtlich sein werden.

 

Wie berechnen sich die Kosten?

Grundsätzlich gibt es zwei Wege, wie Anwälte ihr Honorar berechnen.

Zum einen – relativ kompliziert – nach dem Gesetz über die Vergütung der Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte (RVG) oder – einfacher – im Wege einer Vergütungsvereinbarung.

 

Wir rechnen in folgenden Fällen – in der Regel – nach dem RVG ab:

  1. In Zivilsachen.
  2. Wenn eine Rechtsschutzversicherung das Honorar zahlt.
  3. Bei Pflichtverteidigungen im Strafrecht und bei Prozess- bzw. Verfahrenskostenhilfe im Zivilrecht.

 

Bei der Vergütungsvereinbarung gibt es mehrere Möglichkeiten, was vereinbart werden kann.

  1. Das Zeithonorar. Wir berechnen minutengenau die vom Anwalt gearbeitete Zeit.
  2. Das Pauschalhonorar. Wir schätzen den Aufwand einer Strafverteidigung ab und vereinbaren mit dem Mandanten einen Festpreis.
  3. Eine Kombination aus Zeit- und Pauschalhonorar.

 

Wenn Sie kein Geld haben um einen Anwalt zu bezahlen, gibt es in Zivilsachen die Möglichkeit der Beratungs- und Prozesskostenhilfe. Beratungshilfe gibt es für das außergerichtliche Verfahren, die Prozesskostenhilfe für gerichtliche Verfahren. Die entsprechenden Anträge stellen wir für Sie, das Gericht prüft dann ob die konkreten Voraussetzungen vorliegen. Ist das der Fall, übernimmt die Staatskasse das Anwaltshonorar komplett oder tritt in Vorlage und Sie müssen dann an die Staatskasse Raten zahlen.

 

Bei der Pflichtverteidigung sieht es etwas anders aus. Einen Pflichtverteidiger bekommen Sie nicht etwa dann, wenn Sie kein Geld haben sondern, grob gesagt, wenn Ihnen eine schwerwiegende Straftat vorgeworfen wird. Ganz unabhängig davon, ob Sie einen Anwalt bezahlen können oder nicht. Ob in Ihrem Fall eine sog. notwendige Verteidigung vorliegt, muss im Einzelfall geprüft werden.

Steht Ihnen ein Pflichtverteidiger zu, tritt der Staat für die Anwaltskosten in Vorlage. Im Falle einer Verurteilung werden die Kosten jedoch wieder von Ihnen zurückgefordert. Kostenlos ist also auch ein Pflichtverteidiger nicht.

 

Trotzdem sollten Sie nicht zögern, sich anwaltlichen Rat einzuholen, auch wenn Sie der Meinung sind, dass Sie sich keinen Anwalt leisten können. Denn meistens wird es ohne Anwalt noch viel teurer.

Natürlich besteht auch immer die Möglichkeit, das Honorar in Raten zu zahlen. Sprechen Sie uns einfach darauf an.