Einem Bericht der Saarbrücker Zeitung zufolge lässt der saarländische Justizminister Reinhold Jost sein Amt vorübergehend ruhen. Grund hierfür ist ein gegen ihn gerichtetes Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Saarbrücken im Zusammenhang mit der „Roten-Hosen“-Affäre.

Nicht nur aus Sicht der Linken und des Richterbundes ein Interessenkonflikt und eine längst überfällige Entscheidung.

Der Minister soll  als damaliger Parlamentarischer Geschäftsführer Rechnungen des SPD-Fußballteams „Rote-Hosen“ über ungefähr 4700 Euro zur Zahlung aus der Fraktionskasse genehmigt haben. Das Verfahren gegen den Amtsvorgänger von Jost, Stefan Pauluhn, wurde gegen eine Geldauflage in Höhe von 10.000 Euro eingestellt.