Polizei

Kiffer dürfen nicht zur Polizei

Wie unter anderem die Saarbrücker Zeitung vor einiger Zeit berichtet hat, haben Kiffer bei der Polizei nichts zu suchen. Das Berliner Verwaltungsgericht wies im Juli in einer Eilentscheidung die Beschwerde eines 40-Jährigen ab. Der mann hatte sich 2017 bei der Polizei beworben, war aber abgelehnt worden, da sich in seiner Blutprobe Cannabis-Rückstände befunden hatten.

Das Gericht führte aus, dass Cannabiskonsum die Eignung zum Autofahren einschränke. Da Polizisten natürlich auch Autofahren müssen, ist ein Bewerber, der Cannabis konsumiert nicht uneingeschränkt fähig für den Polizeidienst, wenn der Konsum weniger als ein Jahr zurückliege.

 

Bitte bringen Sie die Akte zurück

Wir haben – mal wieder – vom Gericht die Mitteilung erhalten:

 

„Bitte bringen Sie die Akte XY zurück oder teilen Sie etwaige Hinderungsgründe mit.“

 

Gut, dass wir uns die Rückgabe der Akten immer quittieren lassen, wenn die Akte bei Gericht oder Staatsanwaltschaft mal wieder „außer Kontrolle“ gerät (ich liebe diese Formulierung einfach…).

Polizei kassiert Führerschein von dämlichem Freier

Einen 32-jährigen Saarbrücker hat sein Geburtstagsgeschenk den Führerschein gekostet. Von seinen Freunden hatte der Mann Geld bekommen um sich damit Liebesdienste einer Prostituierten zu erkaufen.

Nach der Feier fuhr er deshalb zum Burbacher Straßenstrich und lud sich eine Dame ins Auto. Mit deren Diensten war der Mann aber offensichtlich nicht sonderlich zufrieden. Er fühlte sich von der Prostituierten betrogen. Deshalb fuhr er zur Polizei und klagte dort sein Leid. Die Beamten kümmerten sich aber weniger um die Leistungen bzw. angeblichen Nicht-Leistungen der Prostituierten, sondern mehr um den Blutalkoholgehalt des Mannes und nahmen ihm den Führerschein ab.