Ein Polizist aus der Pfalz Gebührenquittungen für Verwarnungsgelder gefälscht um das Geld selbst zu behalten. Bei einer Verkehrskontrolle hatte der 53-jährige Polizist von einem Fahrer 20 Euro kassiert und behalten. Außerdem hatte er drei weitere Quittungen gefälscht um sie später einzusetzen.

Von einem Strafgericht war der Mann bereits 2016 zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Und mittlerweile hat er auch seinen Job verloren. Dies hat das Verwaltungsgericht Trier bestätigt.

Der Mann habe „im Kernbereich der ihm übertragenen Aufgaben als Polizeibeamter versagt“ und muss aus dem Dienst entfernt werden. Er habe „bewusst sein Auftreten als Polizeibeamter“ ausgenutzt, um unrechtmäßig an Geld zu kommen und die „unabdingbare Vertrauensgrundlage“ zerstört, auf die die Verwaltung bei ihren Beamten angewiesen sei.

Der entstandene Schaden von 20 Euro sei zwar gering – jedoch wiege die begangene Urkundenfälschung besonders schwer: Ein Polizist solle Straftaten verhindern und verfolgen, aber nicht selbst begehen.