Gegen den ehemaligen Strafrichter am Amtsgericht Saarbrücken, der auf einer Faschingsveranstaltung einen Justizwachtmeister geschlagen haben soll, hat wegen gefährlicher Körperverletzung einen Strafbefehl über 90 Tagessätze zu je 70 Euro erhalten. Wie die Saarbrücker Zeitung berichtet, will er den Strafbefehl akzeptieren.

Der Richter soll zudem Schmerzensgeld an den Wachtmeister gezahlt haben. Die Generalstaatsanwaltschaft ging zugunsten des Richters davon aus, dass nicht ausgeschlossen werden kann, dass er aufgrund seines nicht unerheblichen Alkoholkonsums vermindert schuldfähig war.

Der Strafbefehl wurde übrigens durch das Amtsgericht Saarbrücken erlassen. Allerdings war die Richterin, die den Strafbefehl erlassen hat, zum damaligen Zeitpunkt nicht nicht am Amtsgericht Saarbrücken und auch nicht zu Gast bei der Faschingsveranstaltung.