Das Landgericht Köln hat entschieden, dass der Springer-Konzern 635.000 Euro an Jörg Kachelmann wegen der Berichterstattung in dem Vergewaltigungsverfahren zahlen muss. Wie Kachelmanns Anwalt, der Kollege Ralf Höcker über Twitter verlauten ließ, beträgt die Gesamtsumme inklusive Zinsen und Schadensersatz sogar 800.000 Euro.

Gefordert hatte Kachelmann allerdings 2,25 Millionen Euro.

Trotzdem handelt es sich bei der Summe von 635.000 Euro um die höchste Summe, die ein deutsches Gericht in einem derartigen Fall jemals zugesprochen hat. Bisher lag der Rekord bei 400.000 Euro, die die schwedische Prinzessin Madeleine 2009 wegen Berichten  in Magazinen der Klambt-Mediengruppe erstritten hat

Springer hat bereits angekündigt, Berufung einlegen zu wollen.