Das Arbeitsgericht Augsburg hat entschieden, dass die Kündigung einer Erzieherin durch die Diakonie rechtmäßig ist. Die Frau arbeitete als Erzieherin in einer Wohngruppe für Behinderte. Nebenbei drehte sie Pornofilme, die sie im Internet veröffentlichte. Die Diakonie forderte die Erzieherin auf, das Veröffentlichen der Pornos sein zu lassen. Die Frau weigerte sich und wurde gekündigt.

Im Kündigungsschutzprozess entschied das Arbeitsgericht zu Gunsten der Diakonie. Die Erzieherin habe sich mit den pornografischen Aktivitäten in Widerspruch zu kirchlichen Sexualethik gesetzt.