Eine filmreife Flucht aus der JVA Gelsenkirchen hat ein 31-jähriger hingelegt. Der schmächtige Häftling sägte einen Gitterstab in seiner Zelle im Erdgeschoss an, bog ihn zur Seite und zwängte sich durch den Spalt. Wie der Mann es schaffte, den mittleren Gitterstab durchzusägen ist offenbar ein Rätsel, da die JVA Gelsenkirchen sicherheitstechnisch auf dem aktuellen Stand ist, so dachte man bis jetzt jedenfalls.

Anschließend kletterte der Mann zuerst über einen 4 Meter hohen Stahlzaun und dann über einen 5,5 Meter hohe Mauer, über die Komplizen von außen eine Kletterhilfe geworfen hatten.

Der Zellengenosse des Flüchtigen war zu dick zur Flucht. Er passte nicht durch den Spalt.